Allgemeines über Einzelpositionen

 

1.

Gewicht

20 Punkte

2.

Körperform und Stellung

20 Punkte

3.

Fell

15 Punkte

4.

Kopfzeichnung

15 Punkte

5.

Rumpfzeichnung

15 Punkte

6.

Farbe

10 Punkte

7.

Pflegezustand

5 Punkte

 

 

100 Punkte

 

Vergleichen wir heute ein Wildkaninchen mit einem Riesenschecken-Kaninchen, so wird uns die großartige züchterische Leistung unserer Vorfahren bewusst. Hier muss den Scheckenzüchtern der Vergangenheit ein großes Lob ausgesprochen werden. Inzwischen ist es möglich, Tiere mit einer 20er Form und vollendeten Rassemerkmalen zu züchten. Trotzdem sollten wir unsere Augen vor einer eventuellen Überzüchtung dieser schönen Rasse nicht verschließen. Es gibt zu viele Tiere mit schlechter Ohrenstellung, offenen Läufen, Missbildung der Geschlechtsteile, tränenden Augen, ausgeprägter Krankheitsanfälligkeit (Schnupfen), obwohl die Fruchtbarkeit gegenüber bestimmten Rassen gut ist.

Zu Beginn des Jahres werden die Zuchttiere ausgesucht. Um einer drohenden Degeneration des Zuchtstammes zu begegnen und um den schlechter werdenden Umweltbedingungen Rechnung zu tragen, sollten die auserwählten Tiere völlig gesund und von robuster Natur sein. In diesem Zusammenhang ist es besser, mit wenig, aber gesunden Ausgangstieren ins neue Zuchtjahr zu starten. Hier begangene Fehler holen den Züchter immer wieder ein.

Die Stallkapazitäten aller Scheckenzüchter können eigentlich nicht groß genug sein, dennoch muss man den erforderlichen Zeitaufwand mit der zur Verfügung stehenden Freizeit in Einklang bringen. 35 Boxen, 10 Zuchthäsinnen und 2-3 sehr gute Rammler bilden eine gute Basis und lassen unser Hobby nicht in Stress ausarten. Allerdings muss der Züchter bei relativ wenig Buchten ein Meister des Selektierens sein.


 

Größe und Gewicht

Das Normalgewicht der Riesenschecken liegt bei 6,0 kg und ist nach oben unbegrenzt. Damit es keine Gewichtsprobleme gibt, sollten Zucht- und Ausstellungstiere wenigstens 7,0 kg wiegen. Sie entsprechen eher der gewünschten Körperlänge von 65 bis 68 cm. Leider wird oft nicht genug auf die Körperlänge geachtet. Die Folge sind kleine, viel zu kurze Tiere. Gerade kurze, dicke Rammler zeigen oft breite Köpfe, kräftige Läufe und ein rundes Becken. Dieses imposante Erscheinungsbild lenkt oft von der erforderlichen Länge ab, so dass zu kurze Tiere oft nicht entsprechend bewertet werden. Es würde der Rasse sicherlich gut tun, wenn ab und zu der Zollstock benutzt würde. Was das Wachstum anbetrifft, so ist es bei guter Fütterung möglich, dass frohwüchsige Tiere mit 6 Monaten 6 kg wiegen, wobei die monatliche Zunahme jeweils 1 kg beträgt. Tiere mit Gewichtsproblemen sind oft ingezüchtet, so dass kurze und leichte Tiere fallen. Hier empfiehlt es sich, einen großrahmigen Rammler einzusetzen.


 

Körperform und Bau

Die Körperform entspricht in etwa der des Deutschen Riesen, wobei sie aufgrund des niedrigeren Vollgewichtes nicht ganz so wuchtig ist. Gewünscht wird eine gestreckte, hochgestellte Walzenform mit guter Bemuskelung und Knochenstärke. Wie durch die Länge bereits vorgegeben soll der Körper, bei entsprechender Breite und Tiefe, gestreckt sein. Etwas mehr Beachtung ist dabei der Breite zu schenken. Noch zu viele Tiere sind nach vorne verjüngt. Das Becken soll gut abgerundet sein. Hochstehende Beckenknochen sollten ganz aus den Zuchten verschwinden, da es genügend runde Tiere gibt. Die Läufe werden kräftig und gerade gefordert, denn so wird einem möglichen Durchtreten größtenteils vorgebeugt. Die Vorderläufe dürfen nicht zu kurz sein, denn sie geben dem Bauch die ausreichende Bodenfreiheit. Das bedeutet, die Riesenschecken sollen eine hohe, aber keine übertrieben hohe Stellung zeigen. Durch entsprechendes Dressieren erreicht man diese hohe Stellung nicht, denn die Stellung ist fast ausschließlich erblich bedingt. Diese hohe Stellung ist besonders bei Häsinnen wichtig, denn wenn sie sich auf dem Zisch schön zeigt, stört eine kleine Schwalbennestwamme kaum. Außerdem werden bei den Riesenschecken der Kopf und die Ohren in der Position Körperform beurteilt. Der Kopf ist entsprechend der Größe breit mit vollen Backen. Schon an der Kopfform sollten Rammler und Häsinnen klar erkennbar zu unterscheiden sein. Wer in seiner Zucht die Kopfform verbreitern möchte, sollte wissen, dass besonders die Mütter bei entsprechender Veranlagung ihren Söhnen den breiten Rammlerkopf vererben. Bei Jungrammlern sollte sich die breite Kopfform bereits mit dem vierten Monat andeuten. Allerdings verfügen Mütter mit dicken Köpfen über viele männliche Hormone, was sich oft auf Mutterinstinkte und Milchreichtum negativ auswirkt. Außerdem neigen Rammler mit extrem männlichem Kopf oft zu tränenden Augen und Hängehoden.

Die Ohren stehen straff aufrecht, müssen recht kräftig, dickfleischig und gut behaart sein und in ihrer Länge und Breite der Größe des Tieres entsprechen. Weiter wird gewünscht, dass die Ohrhaltung einer römischen Fünf (V) entspricht. Hierbei ist zu beachten, dass sie im Ansatz eng aneinander stehen. Man kann dies am besten feststellen, wenn man den Finger zwischen die Ohren schiebt. Ein fest angesetztes Ohr wird niemals flattrig oder kippen. Wünschenswert ist eine Ohrlänge von 17 bis 19 cm. Auch hier sollte öfters der Zollstock zur Hilfe genommen werden – sowohl vom Züchter als auch vom Preisrichter. Leider ist oft zu beobachten, dass lange Ohren sehr breit getragen werden, was bei der Nachzucht zu einseitigen Kippohren führen kann. Ursache ist sicherlich die mangelnde Stabilität der Ohrwurzel. Hier gilt es für die Züchter etwas zu verbessern, was beim Deutschen Riesenkaninchen bereits erreicht ist. Erwähnenswert ist noch, dass Kälte das Längenwachstum der Ohren negativ beeinflusst. Wärme dagegen beschleunigt diesen Prozess. Hierbei ist oft zu beobachten, dass Jungtiere die Ohrenden leicht hängen lassen. Dies ist völlig unbedenklich und verschwindet wieder.

Wer seine Nachzucht formlich verbessern möchte, sollte bedenken, dass die Eltern den Nachkommen nicht mehr geben können, als sie selbst besitzen. Deshalb ist es besser, man verpaart „19 x 19“ als „18 x 19“, da sich so die gute Form einigermaßen im Zuchtstamm festigt. Auf eine sehr gute Form sollten alle Scheckenzüchter großen Wert legen, ehe sie an die Verbesserung der Rassemerkmale denken. Hochstehende Beckenknochen sollten der Vergangenheit angehören. Schwieriger ist es mit der Wamme. Aber auch dieser Fehler kann ausgemerzt werden, wie es bei vielen Deutschen Riesen bzw. Riesenschecken zu sehen ist. Man sollte es mit einem Rammler probieren, der von einer wammenfreien Häsin abstammt und der fest im Fell sitzt. Mitunter wird behauptet, Wammenträger seien die besseren Mütter, was sich insbesondere durch großen Milchreichtum äußern soll. Kaninchen die schlecht fressen, neigen kaum zu einer großen Wamme. Mitunter zeigen sie sich auch wammenfrei. Sicherlich verfügen diese schlechten Futterverwerter über wenig Milch. Handelt es sich dagegen um ein wammenfreies Tier mit großem Appetit, so besteht gegenüber einem Wammenträger hinsichtlich der Milchergiebigkeit sicherlich kein Unterschied.

Das lose Brustfell kommt oft durch mangelnde Bewegung und mit zunehmendem Alter. Das Alter ist zwar nicht aufzuhalten, aber für die Bewegung kann der Züchter etwas tun. Hier bietet sich in der Stallung ein Ruhebrett in halber Höhe an. Dieses wird von den Kaninchen gerne angenommen, denn sie sind von der Anatomie her Springtiere. Außerdem bewirkt dieses Ruhebrett eine kräftigere Bemuskelung und beugt durchgetretenen Läufen vor.


 

Das Fell

wird im Standard in einem Satz beschrieben. Es ist mittellang, gut und gleichmäßig begrannt und mit dichter Unterwolle versehen. Das größte Problem stellt dabei wohl die dichte Unterwolle dar. Da der Scheckenzüchter auf so viele Eigenschaften achten muss, wird das Fell gerne etwas vernachlässigt. Optisch am schönsten wirkt ein etwas kürzeres Fell, da so die Zeichnungsmerkmale gut zur Geltung kommen. Das Durchschnittsfell beim Riesenscheckenkaninchen erreicht 13,5 Punkte. Wer auf Ausstellungen den Vergleich mit anderen Tieren sucht, sollte bedenken, dass ein 14er Fell in der Zuchtgruppe gegenüber einem 13,5er Fell 2 Punkte Vorsprung bedeutet. Deshalb sollten Anstrengungen unternommen werden, damit das Fell besser wird. Ist der Züchter in einer Gegend beheimatet, wo überwiegend Reizklima vorherrscht, so wirkt sich dies auf die Felldichte äußerst positiv aus. Bei vielen Rassen ist ein 14er Fell normal und ein 14,5er Fell nicht selten. Dass ein 14,5er Fell auch für Riesenschecken erreichbar ist, zeigen viele Ausstellungen der Scheckenclubs.


 

Die Kopfzeichnung

Die Nase wird von dem Schmetterling beidseitig bogenförmig eingefasst. Auf der Mitte des Nasenrückens befindet sich leicht abgerundet ein Dorn. Wenn der Dorn fehlt, handelt es sich um einen schweren Fehler. Insgesamt betrachtet bereitet der Schmetterling einschließlich Dorn selten züchterische Probleme, soweit es sich um den Oberkiefer handelt. Mehr Schwierigkeiten bereitet die Unterkiefereinfassung. Der Schmetterling soll den Unterkiefer auf beiden Seiten schmal einfassen. Seit einigen Jahren ist die einseitig fehlende Unterkiefereinfassung nur noch ein leichter Fehler. Trotzdem sollten die Zuchttiere über eine breite Unterkiefereinfassung verfügen, denn es wird bei der Nachzucht eher weniger als mehr. Dass eine solche Verpaarung zur geschlossenen Unterkiefereinfassung führt, was ein Ausschlussfehler ist, kommt sehr selten vor. Ist die Einfassung etwas schmal, sollte man deswegen nicht unter 14 Punkte in der Bewertung geben, denn man sollte beim Bewerten dem enorm hohen Schwierigkeitsgrad dieser Zucht gerecht werden. Die Unterkiefereinfassungen werden zu oft unterschiedlich bewertet. Hier sollten sich die Preisrichter im Interesse der gleichmäßigen Bewertung absprechen, damit insbesondere Jungzüchter durch die unterschiedlichen Beurteilungen nicht verunsichert werden. Die Preisrichter sollten diesen Bericht zum Anlass nehmen, das Problem Unterkiefereinfassung zu erörtern.

Die Augen werden von den Augenringen umschlossen. Diese passen sich der Form des Auges an und sind etwas oval. Die Augenringe werden gleichmäßig breit und ohne Zacke gewünscht. Da fast alle Schecken zu dieser Zacke neigen, ist es nicht ganz einfach, die Augenringe zackenlos zu züchten. Wer dennoch den geschlossenen Augenring gezüchtet hat, bekommt nicht selten Probleme mit zu groben Augenringen, welche gern mit Ohrenansatz, Backenpunkt oder Schmetterling in Berührung kommen. Durch Geschick bei der Auswahl der Zuchttiere gepaart mit etwas Glück ist es möglich, den Augenring wunschgemäß zu züchten. U.a. wird ein kleiner, ovaler Augenring (eventuell auch ohne Zacke) erreicht, wenn ein Weißling in die Zucht eingesetzt wird.

Ein weiteres Zeichnungsmerkmal sind die Backenpunkte. Sie stehen völlig frei unter den Augenringen. Hierbei ist es unerheblich, ob sie rund oder länglich sind. Schöner ist es aber, wenn beide die gleiche Form haben. Wobei längliche Backenpunkte bei der Nachzucht eher zu hängenden Backenpunkten führen als runde.

Letztlich gehören die farbigen Ohren zur Kopfzeichnung. Der Ohrenansatz sollte an der Ohrwurzel scharf abgegrenzt sein. In der Regel wird man von zwei Elterntieren mit sauberen Ohrenansätzen auch Nachkommen mit sauberen Ohrenansätzen bekommen. Weiße Flammen und Spritzer am Kopf vererben sich weiter. Züchterisch ist es einfacher, eine saubere Kopfzeichnung als eine schöne Punktzeichnung im Zuchtstamm zu festigen.


 

Die Rumpfzeichnung

besteht aus dem Aalstrich und der Seitenzeichnung. Der Aalstrich beginnt im Nacken und läuft über den Rücken als ca. 3 cm breiter Streifen bis zu Blumenspitze. Oft zeigt sich der Aalstrich am Anfang und vor der Blumenspitze etwas dünner.

Die Seitenzeichnung besteht aus einer Gruppe freistehender Punkte von etwa 3 cm Durchmesser, auf Flanke und Hinterschenkel beidseitig möglichst gleichmäßig verteilt. Auf beiden Seiten werden etwa 6 bis 8 Punkte gewünscht. Vorhandene Punkte an Brust, Bauch und Läufen bleiben unberücksichtigt. Die Zuchttiere sollten freistehende Punkte haben oder zumindest aus schönen Zeichnungslinien abstammen. Tiere, die an der Bauchunterseite in Höhe der Zitzen beidseitig gleichmäßige Punkte aufweisen, versprechen als Nachzucht Tiere mit feiner Punktzeichnung. Sind die Bauchseiten verschieden stark gepunktet, so fallen eher Tiere mit ungleicher Seitenzeichnung. Oft hat sich schon gezeigt, dass zwei Elterntiere mit sehr guter Seitenzeichnung nicht ein Ausstellungstier bringen, dagegen wurden schon schöne Seitenzeichnungen erzielt, wenn Extreme verpaart wurden, d.h. „wenig Seitenzeichnung x vollgezeichnete Tiere“. Trotzdem ist die Seitenzeichnung vom Züchter sehr schwer zu beeinflussen. Eventuell kann man bei entsprechenden Ausgangstieren die Zeichnungsanlage durch eine mäßige Linienzucht etwas steuern. Vielen Züchtern ist es schon gelungen, Tiere mit 15er Seiten zu züchten. Sie sind der Lohn der züchterischen Arbeit. Manipulationen an den Zeichnungsmerkmalen von Neugeborenen sollten aus Gründen des Tierschutzes und des „Fair Play“ unterbleiben.


 

Die Farbe

Die Grundfarbe der Deck- und Unterfarbe ist ein reines Weiß. Die Farbenschläge Schwarz/Weiß und Blau/Weiß werden gezüchtet. Die Zeichnungsmerkmale sollen rein und nicht mit andersfarbigen Haaren durchsetzt sein. Bei schwarz-weißen Tieren sind die Augen brau, bei den blau-weißen blaugrau. Die Krallen sind farblos (weiß).

Um ein intensives Schwarz zu erhalten, wird manchmal empfohlen, eine schwarze Häsin einzusetzen, damit die schwarze Farbe nicht verblasst. Dies kann aber nur gelten, wenn die Häsin viel Farbstoff besitzt, dies gilt aber auch für Typenschecken. Schwarze Tiere mit weißdurchsetzten Ohren bzw. weißdurchsetztem Fell bringen keine Farbverbesserung. Insofern kann zwischen schwarzen Tieren und Schecken keine generelle Unterscheidung getroffen werden. Farblich einwandfreie Tiere erkennt man an dem intensiven Schwarz der Blumenoberseite und an den schwarzen Ohrrändern. Erst die sehr gute Farbe bringt dem Riesenschecken-Kaninchen die vollendete Schönheit. Da man durch das Schaufertigmachen Möglichkeiten hat, auf diesem Gebiet züchterische Versäumnisse zu beheben, wird der Farbe nicht immer die entsprechende Aufmerksamkeit geschenkt. Bei der Bewertung sollten m.E. Kaninchen mit starker Pigmentierung aber leicht durchsetzten Zeichnungsmerkmalen besser abschneiden, als Tiere mit schwacher Pigmentierung, die aber hervorragend getupft sind. Denn die Pigmentierung bleibt, aber die weißen Haare kommen wieder.


 

Das Schaufertigmachen

ist oft für Kaninchen und Züchter eine Qual. Deshalb sollte man sich hierbei auf die wesentlichsten Punkte beschränken. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass Tiere, die auf Ausstellungen zum Verkauf angeboten werden nicht zu sehr frisiert sein dürfen, da sich ansonsten der Käufer später über auftretende Spritzer ärgern kann. Bei der Bewertung sollte mehr der züchterische Erfolg als Frisörtalent bewertet werden.


 

Die Zucht

bei den Deutschen Riesenschecken ist relativ problemlos. Die Häsinnen nehmen allgemein leicht auf und ziehen die Jungtiere problemlos groß. Leider kommt der Züchter nicht immer an der Verringerung des Wurfes vorbei. Trotzdem sollten der Häsin 6 bis 8 Jungtiere belassen werden, auch wenn nicht alle ausgestellt werden können. Wenigstens alle Schecken sollte man aufziehen lassen, auch wenn das Platzprobleme gibt. Immerhin kann man die weniger guten Schecken mit 5 bis 6 Wochen an Halter billig abgeben oder mit 14 bis 16 Wochen schlachten.

Anschließend möchte ich nochmals erwähnen, dass bei der Verpaarung von zwei sehr guten Formen oder Fellen die Nachzucht in diesen Positionen einigermaßen gefestigt ist. Dann kann man die Verbesserung von Rassemerkmalen in Angriff nehmen. Hier bin ich dagegen der Meinung, dass bei der Verbesserung der Zeichnungsmerkmale eher eine Ausgleichspaarung Erfolg bringt. Wer Tiere von 95 Punkten ausstellt kann zufrieden sein. Werden es mehr, dann umso besser. Die eigene Erwartungshaltung sollte nicht zu hoch sein, dann kann man sich auch noch über kleine Erfolge freuen. Die Problematik des Zusammenstellens von Zuchtpaaren unterscheidet den Halter vom Züchter. Hier hat es der Halter einfacher, aber dafür ist die Freude des Züchters größer, wenn er mit seiner Paarung den gewünschten Erfolg erzielt.


 

Obwohl nicht alle Leser meine Meinung teilen werden, wünsche ich allen gute Zuchterfolge und Freude an den selbst gezogenen Deutschen Riesenschecken-Kaninchen.

 

Text: Joachim Heidrich, Dreisbach

Fotos: KZV RN2 Montabaur u.U.

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23.05.2018 Aktualisierung